Sommertour 2016: Drogenbeauftragte Marlene Mortler mit Jahresschwerpunkt „Onlinesucht“ unterwegs

In diesem Jahr wird die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, im Rahmen ihrer Sommerreise vor allem Einrichtungen besuchen, die sich mit Onlineabhängigkeit beschäftigen, ihrem diesjährigen Jahresschwerpunkt.  Zweites Thema auf ihrer Reise ist die Situation und Unterstützung von Kindern aus suchtbelasteten Familien.

Marlene Mortler:„Mittlerweile gelten mehr als eine halbe Million Deutsche als internetabhängig. Für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen bedeutet dies eine enorme Belastung, aus der sie oft nur mit externer Hilfe wieder herauskommen. Es ist mir ein persönliches, überaus wichtiges Anliegen, den direkten Kontakt und Dialog mit der Praxis zu suchen, um mir vor Ort ein Bild zu machen, wie Süchtigen und Angehörigen besser geholfen werden kann. Die jährliche Sommerreise gibt mir eine gute Möglichkeit, mich ausführlich und intensiv mit den Experten von Trägern und Einrichtungen über meinen diesjährigen Schwerpunkt „Onlinesucht“ auszutauschen.“

Erste Station ihrer Sommerreise ist die Abhängigenambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover. Dort informiert sich Marlene Mortler über Forschungsprojekte und spricht mit leitenden Medizinern über die klinische Versorgung internetabhängiger Patienten. Im Anschluss folgt ein gemeinsames Pressegespräch.

Der zweite Tag ihrer Sommerreise führt die Drogenbeauftragte nach Köln, wo sie die Drogenhilfe Köln besuchen wird. Auch hier geht es primär um das Thema Internetabhängigkeit. In der Cornelius Stiftung für Kinder suchtkranker Eltern spricht die Drogenbeauftragte mit Sozialarbeitern und Psychologen aus einer Wohngruppe für Kinder und Mütter und informiert sich über den aktuellen Stand der Kampagne „KidKit“.

Den Abschluss der diesjährigen Sommertour bildet die Hilfseinrichtung der Malteser „Auxilium ReLoaded“, der bundesweit ersten betreuten Wohngruppe für Menschen mit riskantem Medienkonsum.

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