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Alkohol und Frauen

Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2010 "Alkohol-für Frauen (k)ein Problem?"

Wesentliches Ziel der Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2010 war es, den Alkoholkonsum bei Frauen zu thematisieren und ihm in der Präventionsarbeit eine stärkere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. 370.000 Frauen in Deutschland sind alkoholabhängig. Missbräuchlich konsumiert wird besonders im Alter von 10 bis 20 Jahren und von 40 bis 59 Jahren wird Alkohol. So wurden 2.400 Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren im Jahr 2008 aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär behandelt. Die Zahl der gleichaltrigen Jungen (2.100) wurde damit deutlich übertroffen. Dieser Altersgruppe ist laut dem Jugendschutzgesetz der Konsum von Alkohol noch nicht erlaubt.

Ein weiteres Thema waren Kinder in Familien mit alkoholabhängigen Eltern. Kinder in suchtbelasteten Familien sind einem stark erhöhten Risiko für Suchterkrankungen und für andere psychische Störungen ausgesetzt. Sie sind besonders gefährdet, wenn die Mutter ein dauerhaftes Suchtproblem aufweist. Zudem zeigen Töchter ein anderes Bewältigungsverhalten als Söhne, so dass sie oft noch stärker gefährdet sind. Daher ist es notwendig, Töchtern suchtkranker Mütter frühzeitig und umfassend zu helfen.

Jede Fünfte der 45- bis 54-jährigen Frauen konsumiert Alkohol gesundheitsgefährdend (> 12 g Alkohol/Tag). Auf der Jahrestagung 2010 wurden zum Alkoholgebrauch und zur Alkoholabhängigkeit bei Frauen im Alter neue Erkenntnisse zu Ursachen, Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten vorgestellt.

Dokumentation über die Jahrestagung am 5.10.2010 im dbb forum Berlin mit dem Thema "Alkohol - für Frauen (k)ein Problem?"

Quelle: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

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Studie zur Rolle riskanten Alkoholkonsums als Stressbewältigung weiblicher Führungskräfte

Im Projekt wird der Frage nachgegangen, welche Rolle riskanter Alkoholkonsum im Stressbewältigungsverhalten von weiblichen Fach- und Führungskräften spielt. Ziel ist es, Ansätze für primär-präventive Maßnahmen in der betrieblichen Suchtprävention herauszuarbeiten, die die Gesundheitskompetenz der Zielgruppe stärken. Mit dem vorliegenden Abschlussprojekt wird beleuchtet , wie Frauen in Fach- und Führungspositionen sich in den beschriebenen Spannungsfeldern von Anforderungen, Belastungen, Stress und Herausforderungen bewegen, wie sie Ressourcen und Kompetenzen zur Bewältigung einsetzen und welche Rolle dabei der - riskante - Alkoholkonsum spielt. Grundlage dafür sind die Sekundäranalyse vorhandener Daten sowie eigene qualitative Interviews mit Vertreterinnen der Zielgruppe sowie mit betrieblichen Berater/innen (Coaches). Abschlussbericht

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