"Das Internet bietet vielfältige positive Möglichkeiten für unseren Alltag, birgt aber auch Gefahren", so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, anlässlich des jährlich stattfindenden "Safer Internet Day". "Wir müssen verhindern, dass insbesondere immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in die Falle der Internet- und Computerspielsucht tappen.“ Betroffene verlieren die Kontrolle darüber, wie viel Zeit sie im Internet verbringen. Sie gehen nicht mehr zur Arbeit oder zur Schule, vernachlässigen soziale Kontakte und sich selbst. Jugendliche, Eltern und Lehrer müssen lernen, mit dem Internet verantwortungsvoll umzugehen. Hier sind vor allem auch die Schulen gefordert. Das Unterrichtsfach Medienkunde ist ein guter Anfang. Genauso wichtig ist aber auch, dass sich die Eltern dafür interessieren, was ihre Kinder tun.
Auf Initiative der Europäischen Kommission finden seit 2003 im Rahmen des "Safer Internet Day" weltweit Veranstaltungen und Aktionen zum Thema "Sicherheit im Netz" statt. In Deutschland initiiert und koordiniert "klicksafe" – eine gemeinsames Projekt der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). die nationalen Aktivitäten. "klicksafe" ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und den neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission.
Weitere Informationen zum "safer internet day" unter http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2012/
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