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Prävention der Glücksspielsucht

Kooperation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Deutschen Lotto- und Totoblock

2007 schlossen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) eine Kooperationsvereinbarung zur Finanzierung von Maßnahmen der Prävention von Glücksspielsucht. Die Elemente der nationalen Kampagne „Spiel nicht bis zur Glücksspielsucht“ sind u. a. Monitoring der Glücksspielsuchtgefährdung, Telefonberatung, Internetangebote, Anzeigen und Informationsmaterialien. Sie bilden eine Ergänzung zu den Sozialkonzepten auf Länderebene.

Die Kampagnenseiten im Internet bieten neben Adressen von Hilfeangeboten in Wohnortnähe einen Selbsttest zur Früherkennung und frühen Intervention bei Glücksspielsucht und problematischem Glücksspielverhalten. Von September 2007 bis November 2010 füllten mehr als 39.000 Teilnehmer anonym einen ausführlichen Online-Fragebogen aus und erhielten eine Rückmeldung zu ihrem Glücksspiel-verhalten. Zudem berät ein interaktives Online-Programm zum Ausstieg aus der Glücksspielsucht. Die virtuelle Begleitung dauert zwischen vier bis sieben Wochen.

Die bundesweit kostenlose Telefonberatung zum Thema Glücksspielsucht der BZgA nutzten von Januar 2009 bis Dezember 2010 11.524 Anrufer, in der Mehrheit Glücksspielnutzende und Angehörige.

Literaturwettbewerb "Bunte Lichter - Dunkle Schatten"

Der Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. in Unna schreibt das Anthologieprojekt Bunte Lichter – Dunkle Schatten aus. Das Projekt findet
in Kooperation mit dem Westfälischen Literaturbüro in Unna statt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat die Schirmherrschaft über das Anthologieprojekt übernommen.
Die Anthologie soll dazu beitragen, die komplexe Thematik des Glücksspiels darzustellen und für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Der Arbeitskreis wünscht sich eine breite Palette an literarischen Texten, die die Themen Glücksspiel und/oder Glücksspielsucht möglichst facettenreich aus verschiedenen Blickwinkeln aufgreifen.

Einsendeschluss ist der 15. Februar 2012 (Poststempel).
Die Texte sind per Post zu schicken an:
Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V.
Stichwort: Anthologieprojekt
Südring 31
59423 Unna

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