Eine im Januar 2010 veröffentlichte Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter 16- bis einschließlich 65-Jährigen beschreibt die Entwicklung des Glücksspielverhaltens von 2007 bis 2009 in Deutschland.
Der Anteil der Befragten, die in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung irgendeines der 19 insgesamt erfragten Glücksspiel gespielt hatten, ist mit 55% (2007) bzw. 53,8% (2009) annähernd konstant geblieben. Signifikante Zuwächse ergaben sich bei Lotto „6 aus 49“ (35,5 % vs. 40,0 %) und den Geldspielautomaten (2,2 % vs. 2,7 %), bei letzteren ist insbesondere der verhältnismäßig starke Anstieg bei den 18- bis 20-jährigen jungen Männern hervorzuheben (5,9 % vs. 15,3 %). Dagegen gab es bei einer Reihe weiterer Glücksspielformen auch deutliche Rückgänge bei den 12-Monats-Spielprävalenzen, so bei Sofort- und Klassenlotterien, Quizsendungen im Fernsehen oder Keno. Die Repräsentativbefragung geht bevölkerungsweit in Deutschland von einer 12-Monats-Prävalenz des problematischen Glücksspielens von ca. 0,6 % und des pathologischen Glücksspielens in Höhe von 0,4 % aus.
Zur Studie:
http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/?sid=-1&sub=55
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