Pressemitteilung 17. Legislaturperiode

Aktionswoche Alkohol "Weniger ist besser" startet

Anlässlich des Starts der Aktionswoche Alkohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen erklärt die Schirmherrin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, MdB:

"Die Aktionswoche Alkohol leistet durch gleichzeitige Aktionen in ganz Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Alkoholprävention. Nicht nur Jugendliche trinken zuviel, auch viele Erwachsene nehmen gesundheitsschädliche Mengen Alkohol zu sich. Die Aktionswoche ist eine gute Gelegenheit für jeden Einzelnen, sein Trinkverhalten einzuschätzen und zu prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein und Schnaps maßvoll und gesundheitsverträglich ist. Als Drogenbeauftragte habe ich deshalb gerne die Schirmherrschaft der Aktionswoche Alkohol 2011 übernommen.

Ich setze mich dafür ein, geeignete Ansätze zu schaffen, damit besonders die riskant Konsumierenden besser in das System der Suchthilfe integriert und noch frühzeitiger erreicht werden.

Die Aktionswoche soll einen Anstoß für den bewussten und zurückhaltenden Alkoholkonsum geben.

Um auch ein ganzjähriges und mobiles Präventionsangebot zu schaffen, habe ich daher gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die "Informationstour - Alkohol? Kenn Dein Limit" ins Leben gerufen. Die Info-Tour der BZgA gibt bundesweit in Einkaufspassagen, auf Messen und Großveranstaltungen fundierte Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wirkung von Alkohol auf die Gesundheit. Als kompetente Ansprechpartner stehen Tourbegleiter der BZgA sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Die interaktiven Stationen der Info-Tour regen dazu an, sich auf vielfältige und spielerische Art dem Thema Alkohol zu nähern.

Das große Interesse an der Informationstour bestätigt, dass es richtig ist, die Menschen dort aufzusuchen und zu informieren, wo ein unmittelbarer Zugang sowohl für die Informationssuchenden als auch für die Anbieter der Hilfeleistungen möglich ist."

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