Pressemitteilung

Auszeichnungen für rauchfreie Krankenhäuser

Drogenbeauftragte überreicht heute Auszeichnungen für rauchfreie Krankenhäuser und begrüßt neue Kliniken im Programm ‚rauchfrei PLUS’

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, begrüßt das Engagement der Kliniken, Raucherinnen und Raucher aktiv beim Rauchstopp zu beraten und ein rauchfreies Umfeld in den Gesundheitseinrichtungen zu bieten. Sie überreicht am 2. Juni 2014 als Schirmherrin des Netzwerkes im Bundesministerium für Gesundheit 14 Qualitätszertifikate für Bronze (8), Silber (4) und Gold (2) sowie drei Zertifikate für Neumitglieder an Mitglieder des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen e.V. (DNRfK).  

Die Salus Klinik Lindow und das Fachkrankenhaus Coswig werden für ihre hohe Qualität des therapeutischen Angebots für Raucherinnen und  Raucher international in das ‚GOLD Forum’ des ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services aufgenommen. Das Silber-Zertifikat erhalten das Klinikum Pirna, das Reha-Zentrum in Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl und das Vivantes Klinikum Neukölln. Bronze-Zertifikate gehen an Kliniken der SALUS gGmbH in Sachsen-Anhalt, das Reha-Zentrum Bad Schmiedeberg Klinik Dübener Heide und die AMEOS Klinika Aschersleben und Staßfurt. Mitgliedszertifikate gehen an die Lungenklinik Lostau, das Klinikum Dachau und die Klinik Indersdorf.

Dazu erklärt Mortler: "Rauchen ist die größte  vermeidbare Ursache von schweren Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen. Die Empfehlung und Hilfe zum Rauchstopp ist die wirksamste, kosteneffizienteste und beste Empfehlung, die Gesundheitsberufe geben können.“

Die Schirmherrin des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen DNRfK hebt das vorbildliche Engagement der beteiligten Kliniken für ihre Angebote bei der Tabakentwöhnung hervor. Hierfür bietet das DNRfK ein Konzept zur Umsetzung bewährter Erfahrungen für die Mitglieder an. "Kliniken und Gesundheitseinrichtungen, die sich daran orientieren, sind mit die besten Adressen für Raucherinnen und Raucher, denn ein Rauchstopp lohnt sich immer. Schon eine kurze Beratung verdoppelt die Chance für eine erfolgreiche Aufgabe des Rauchens", so die Drogenbeauftragte.

Interessierte Einrichtungen sind eingeladen, am Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Nach dem Pressegespräch stellen die „Gold Forum Kliniken“ ihre Programme vor. Prof. Dr. med. Anil Batra, Leiter der Leitlinienkommission ‚Tabakentwöhnung und Vorstand des DNRfK e.V. wird mit den Teilnehmern die Frage diskutieren: Was können wir aus den erfolgreichen Strategien einer Suchtklinik und eines Pneumologischen Zentrums für die Tabakentwöhnung in der Klinik lernen?

Hintergrund
Das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen (DNRfK e.V.) implementiert mit "rauchfrei PLUS" Beratung und Tabakentwöhnung in Gesundheitseinrichtungen. Das Konzept basiert auf dem Kodex und den Standards des ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services (ENSH-Global).

Das ENSH-Global (www.ensh.org) ist eine internationale non-profit Organisation, die sich für Tabakprävention und Tabakentwöhnung in Gesundheitseinrichtungen einsetzt. Je nach Qualität der Umsetzung eines 10-Punkte Standards können die Gesundheitseinrichtungen national auf dem Bronze und Silber Level, und im ENSH Gold Forum auf internationaler Ebene ausgezeichnet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter
www.rauchfrei-plus.de  und www.drogenbeauftragte.de

 

Logo

Downloads

Übersicht wichtiger Links

Fußleiste

© 2016 Bundesministerium für Gesundheit
Zum Seitenanfang