Pressemitteilung

Eindrucksvolle Bilanz des Suchtpräventionsprogramms

„Prev@WORK“ für Auszubildende

Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss ist der wichtigste Start ins Berufsleben. Ein problematischer Konsum von Alkohol und anderen Suchtmitteln kann dazu führen, dass junge Menschen dieses Ziel nicht erreichen. Das von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin entwickelte Programm  „Prev@WORK“ wurde in 2011 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in sieben Bundesländern eingeführt, um Suchtprävention im Arbeitsumfeld gezielt und nachhaltig zu fördern. Inzwischen wird das Programm bereits in 13 Bundesländern durchgeführt. Dort ist Suchtprävention ein selbstverständlicher Baustein in der Berufsausbildung.

Anlässlich einer Qualitätskonferenz zu „Prev@WORK“, die heute und morgen in Berlin stattfindet, erklärt Marlene Mortler: „Die Bilanz des Präventionsprogramms kann sich sehen lassen. Der Grad der Zufriedenheit der Auszubildenden mit dem Programm ist mit 90% sehr hoch. Bundesweit wurden 219 Prev@WORK-Trainerinnen und -Trainer ausgebildet. Seit Ende März 2012 konnten in 118 Grund- und Aufbauseminaren 1.600 Auszubildende erreicht werden. Zwei Drittel der Auszubildenden sehen ihren eigenen Suchtmittelkonsum nach einer Teilnahme am Programm kritischer. Wer die Suchtprävention noch nicht in der Ausbildung verankert hat, sollte sich Prev@WORK auf jeden Fall ansehen. Es lohnt sich!“

Die Konferenz ermöglicht einen Einblick in die Angebote des Programms und fördert den Austausch der beteiligten Fachkräfte. Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt: Fachkräfte werden knapper. Schon jetzt können nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden. Umso wichtiger ist es, Ausbildungsabbrüchen aktiv gegenzusteuern. Dazu Kerstin Jüngling, die Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention: „Prävention ist nachhaltige Personalentwicklung. Die Qualitätskonferenz zu Prev@WORK leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Fachkräfte aus Betrieben, Unternehmen, Verwaltung, Berufsschulen, Krankenkassen und Fachstellen für Suchtprävention werden über den aktuellen Stand von Prev@WORK informiert und lernen die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten auf der Basis der erarbeiteten Qualitätsstandards kennen. Ich bin mir sicher, dass der Austausch bei dieser Qualitätskonferenz für alle Beteiligten gewinnbringend sein wird.“

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