40 Jahre Synanon

Besuch der Festveranstaltung der Suchthilfegemeinschaft Synanon

Auf der Festveranstaltung "40 Jahre Suchthilfegemeinschaft Synanon" am 27. Mai 2011 in Berlin würdigte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, das Engagement der Suchthilfegemeinschaft: "Synanon hat die Suchthilfe in Deutschland wesentlich mitgeprägt. Mein Dank gilt all denjenigen, die über die letzten 40 Jahre dazu beigetragen haben, dass Synanon sein Ziel – ein drogenfreies und selbstbestimmtes Leben zu führen – nicht aus den Augen verloren hat."

Seit 1971 versteht sich Synanon als Lebensschule auf Zeit, in der Betroffene durch die Unterstützung von ehemals Abhängigen lernen, den Kreislauf aus Drogen und Alkohol zu durchbrechen. Klare Regeln und ein geordneter Tagesablauf helfen den Betroffenen, Schritt für Schritt in ein eigenverantwortliches Leben zurückzufinden. "Aufnahme sofort!", so lautet das Hilfsangebot von Synanon, auf welches die Eingliederung in die Lebensgemeinschaft, ein kalter Entzug, sowie die Zuweisung einer Tätigkeit innerhalb der Gemeinschaft folgen. Strikte Abstinenz ist dabei die oberste Regel.

"Eine große Zahl von Menschen hat es in den letzten 40 Jahren geschafft, mit Hilfe von Synanon ihre Abhängigkeit zu überwinden. Das beeindruckt mich sehr. Denjenigen unter Ihnen, die vielleicht erst kurze Zeit bei Synanon sind und gerade eine sehr schwierige, von vielen Zweifeln geprägte Zeit durchmachen, wünsche ich viel Kraft und den Mut, Ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben weiter zu gehen." mehr erfahren

 

Mechthild Dyckmans, MdB

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