Weltnichtrauchertag 2018: Föderation Türkischer Elternvereine (FÖTED) unterstützt die Kampagne der Drogenbeauftragten „Rauchfrei unterwegs“

Weltweit rauchen etwa eine Milliarde Menschen. Jährlich sterben sieben Millionen an den direkten und indirekten Folgen des Rauchens. Dies belegen aktuelle Daten der World Health Organisation (WHO) sowie der World Heart Federation (WHF). Aufklärung und Prävention zu den Risiken des Rauchens spielen daher nicht nur am Weltnichtrauchertag eine zentrale Rolle.
Auch im Auto ist das Rauchen natürlich schädlich. Die giftigen Stoffe lagern sich auf den Oberflächen ab und Kinder, die mitfahren, sind dem blauen Dunst schutzlos ausgeliefert.
Hier setzt die 2016 gestartete Kampagne der Drogenbeauftragten „Rauchfrei unterwegs – Du und dein Kind“ an. Jetzt ist ein neuer Kooperationspartner hinzugekommen, die Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED). Dieser wird die türkischsprachigen Informationen über die Risiken des Passivrauches für Kinder an über 120 Vereine und Verbände verteilen und in den sozialen Medien verbreiten.  

Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler dazu: „Ich freue mich sehr über diese neue, wertvolle  Kooperation, die uns die Eltern erreichen lässt, die kein Deutsch sprechen. Die Materialen der Kampagne über die Risiken durch Passivrauch sind für alle gleichermaßen wichtig. Alle Eltern wünschen sich doch, dass ihre Kinder gesund aufwachsen, egal, aus welchem Land sie kommen. Sprachbarrieren sollten also kein Hindernis darstellen, wenn es darum geht, Menschen über die Risiken des Rauchens und des Passivrauchens zu informieren.“

Dr. Mehmet Alpbek, Bundesgeschäftsführer FÖTED: „Türkische Eltern müssen genauso wie alle anderen die gravierenden Folgen des Rauchens für sich selbst aber insbesondere für die Gesundheit ihrer Kinder kennen und ernst nehmen. Rauchen im Auto muss ein Tabu sein, egal, welche Herkunft der Fahrer oder die Fahrerin hat! Wir unterstützen daher sehr gern die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bei ihrer Kampagne „Rauchfrei unterwegs“ und werden die Informationen im ganzen Bundesgebiet streuen. Darüber hinaus werden wir das Thema auch über unsere sozialen Medien verbreiten, denn viele unserer Mitglieder informieren sich mittlerweile fast ausschließlich über das Internet.“

Auch auf Arabisch und Russisch werden die Informationen zur Kampagne „Rauchfrei unterwegs“ angeboten, sowohl zum Download als auch als klassische Broschüre.