Beratungsangebote

Bundesweite Sucht & Drogen Hotline (01805 31 30 31)

Abbildung: Eine ausgestreckte Hand. Auf der Handfläche steht die Nummer der Hotline. Über der Hand ist das Motto "Hilfe: anonym, bundesweit, rund um die Uhr!" zu lesen.

Die bundesweit einheitliche „Sucht & Drogen Hotline“ ist unter der Telefonnummer 01805 313031*zu erreichen. Sie bietet telefonische Beratung, Hilfe und Informationen durch erfahrene Fachleute aus der Drogen- und Suchthilfe. An die Sucht & Drogen Hotline können sich sowohl Menschen mit Suchtproblemen als auch deren Angehörige, Freunde oder Kollegen wenden. Die Hotline ist 24 Stunden am Tag besetzt und kostet 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz, im Mobilfunk max. 42 Cent pro Minute.

Telefonische Beratung bietet viele Vorteile: sie ist direkt, unkompliziert und wahrt die Anonymität. Die Sucht & Drogen Hotline stellt vielfältige Hilfen zur Verfügung - von allgemeinen Informationen über Beratung bei Angst vor Rückfällen bis zur Vermittlung von örtlichen Hilfsangeboten.

Mit der Sucht & Drogen Hotline bündeln acht regionale Drogennotrufeinrichtungen die bestehenden Ressourcen an Telefonberatung im Suchthilfebereich. So wird ein bundesweites und effektives Netz sich gegenseitig unterstützender und ergänzender Drogennotrufeinrichtungen geschaffen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung übernimmt die überregionale Bewerbung der Sucht & Drogen Hotline sowie die Koordination und Dokumentation des gemeinsamen Angebotes. Außerdem fördert sie die Qualitätssicherung und gewährleistet den Informationsaustausch unter den Anbietern.

Hotline Services

Die BZgA und das Deutsche Krebsforschungszentrum bieten Interessierten verschiedene Info-Hotlines zum Thema Suchtprävention:

Telefon: 0221 892031
(Preis entsprechend der Preisliste ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz)

Link zum Angebot

Telefon: 01805 313131
(0,14 €/min, anderer Mobilfunktarif möglich)

Link zum Angebot

Telefon: 0800 137 27 00
(kostenfreie Servicenummer)

Link zum Angebot

Das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums
Telefon: 06221 42 42 00

 

 

Beratungsstellen

Fast jede Stadt verfügt über Beratungsstellen für Menschen mit Suchtproblemen. Dort arbeiten ausgebildete und erfahrene Beraterinnen und Berater: Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte. Teilweise sind diese Beratungsstellen auf Abhängigkeiten von bestimmten Suchtmitteln spezialisiert. Direkt Betroffene, Angehörige und vor allem auch Eltern können sich an diese Stellen wenden.

Ein Verzeichnis der Suchberatungsstellen nach Bundesland findet sich auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die Einrichtungsdatenbank der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen enthält darüber hinaus alle wichtigen Informationen zu den bundesweit über 1800 ambulanten Suchtberatungsstellen und 800 stationären Suchthilfeeinrichtungen. Es besteht die Möglichkeit, "maßgeschneiderte" Hilfeangebote mit detaillierten Informationen zu den Einrichtungen zu finden.
Darüber hinaus finden Sie Beratungsstellen im Telefonbuch:

  • unter den Stichworten Suchtberatungsstelle, Psychosoziale Beratungsstelle oder Jugend- und Drogenberatungsstelle
  • unter den Trägerorganisationen, z.B. Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritasverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz oder Diakonisches Werk
  • Örtlichen Gesundheitsämter
  • Telefonseelsorge.