Tabak und Jugendliche

Foro: Vier Jugendliche rauchen auf der Straße Zigaretten.
Bildquelle: DAK/Wigger

Jugendliche rauchen weniger

Aufgrund der Maßnahmen in der Tabakprävention konnte erreicht werden, dass heute weniger Kinder und Jugendliche rauchen. Detailinformationen können Sie der BZgA-Studie von 2014 entnehmen.

Wettbewerb für Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ richtet sich seit 1997 an Schulklassen in der Jahrgangsstufe sechs bis acht. Ziel ist es, das Thema „Nichtrauchen” an Schulen zu verankern und den Einstieg in das Rauchen zu verzögern. Im Schuljahr 2017/2018 haben Klassen aller Schulformen bundesweit an dem Wettbewerb teilgenommen. Er findet im Schuljahr 2017/2018 zum einundzwanzigsten Mal statt.

An dem Wettbewerb können Schulklassen wiederholt teilnehmen. Er wird von der Deutschen Krebshilfe, der BZgA, der Deutschen Herzstiftung, der AOK, der Deutschen Lungenstiftung sowie weiteren Institutionen gefördert.

„Be Smart – Don’t Start“ wurde als Wettbewerb auf seine Wirkung mehrfach evaluiert. Die Studien belegen, dass der Wettbewerb seitens der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte gut akzeptiert wird. Er verzögert wirksam den Einstieg in das Rauchen und ist Kosten-Nutzeneffektiv.

Link zur Internetseite des Wettbewerbes

Klasse 2000 - Schirmherrschaft

Das Projekt "Klasse 2000" zur Gesundheitsförderung bietet an Grundschulen für die ersten bis vierten Klassen ein mehrjähriges Projekt zur Entwicklung eines gesunden Lebensstils und zum Nichtrauchen an.

Die Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, ist Schirmherrin des Projektes.

Gesundheits- und Suchtgefahren durch Wasserpfeifen

Das Rauchen von Wasserpfeifen, auch als Shisha oder Hubble-Bubble bezeichnet, ist unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen populär. Oft wird angenommen, der Konsum von Wasserpfeifen sei wesentlich weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen von Zigaretten. Dies stimmt so aber nicht: Wasserpfeifen stellen keine harmlose Alternative zur Zigarette dar. Im Gegenteil wird angenommen, dass die von Wasserpfeifenrauch ausgehende Gesundheits- und Suchtgefahr ähnlich hoch ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat ausgewählte Fragen und Antworten zum Thema Wasserpfeifen zusammengestellt.

 

Prävention und Reduktion von Tabakkonsum bei Auszubildenden in der Pflege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege weisen nach wie vor ein überdurchschnittlich hohes Rauchverhalten auf. Verschiedene Studien belegen, dass bereits Auszubildende in Pflegeberufen überdurchschnittlich häufig Raucherinnen und Raucher sind. Seit April 2013 wurden zwei Projekte gefördert mit dem Ziel, dass im Rahmen der Ausbildung kein Einstieg in den Tabakkonsum erfolgt.

Studie "Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder"

Ziel der Studie war die Erprobung einer Elternintervention, die sich gezielt an nicht-rauchende und rauchende Eltern von Schülern im Alter von 12-15 Jahren richtet. Unabhängig von ihrem eigenen Tabakkonsum sollten die Eltern zu einer "Anti-Raucher-Erziehung" gegenüber ihren Kindern motiviert werden.