Situation in Deutschland

Detaillierte Zahlen zum Cannabiskonsum in Deutschland können dem jährlich von der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogensucht (DBDD) veröffentlichten REITOX-Bericht, der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder dem Epidemiologischen Suchtsurvey des Instituts für Therapieforschung entnommen werden.

Foto: Eine Person dreht zwei Zigaretten mit Cannabis.

Mir ist wichtig, dass unsere Kinder gerade in der Zeit, in der sie ihre volle Energie am nötigsten brauchen, sich nicht durch den Konsum illegaler Drogen gefährden. Die Studienergebnisse der letzten Jahre zeigen: Es gibt keine Belege dafür, dass Cannabiskonsum unbedenklich ist. Im Gegenteil: Gerade Jugendliche sind nachweislich besonders gefährdet. Mit guter, zielgruppenorientierter Präventionsarbeit können wir helfen, Kinder stark zu machen, nein zu sagen.

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Einig sind sich alle Expertinnen und Experten darin, dass Cannabis an Kinder und Jugendliche nicht abgegeben werden darf. Die gesundheitlichen Risiken sind zu groß. Daher ist es wichtig zu betonen: Wenn die Risikowahrnehmung des Cannabiskonsums zurück geht - etwa durch die falsche Botschaft, Kiffen sei harmlos - besteht die Gefahr, dass noch mehr konsumiert wird.