E-Zigarette

E-Zigaretten sind Tabakerzeugnissen verwandte Produkte, in denen ein flüssiges Chemikaliengemisch (Liquid) aus Propylenglykol und /oder Glycerin, Aromen und zumeist Nikotin verdampft wird. Das dabei entstehende Aerosol wird wie beim Rauchen inhaliert, verbrennt aber nicht nach dem Inhalieren sondern verdampft.

E-Zigaretten sind nach derzeitigem Erkenntnisstand weniger schädlich als Tabakzigaretten. Unschädlich sind sie nicht: Die feinen und ultrafeinen Flüssigkeitspartikel des Aerosols können tief in die Lunge eindringen. Als Kurzzeitfolgen wurden Atemwegreizungen, trockener Husten, Beeinträchtigung der Lungenfunktion sowie Hinweise auf Entzündungen in den Atemwegen beschrieben.

E-Zigaretten enthalten gesundheitsschädliche Substanzen und Chemikalien, die u.a. zu Atemwegsirritationen und Augenreizungen sowie zu Herz-, Lungen- und Nierenschädigungen führen können.

Da E-Zigaretten gesundheitsgefährdend sind, hat die Politik reagiert. Sie wurden

  • dem Jugendschutzgesetz unterstellt und
  • in das Tabakerzeugnisgesetz mit seinen Bestimmungen zum gesundheitlichen Verbraucherschutz einbezogen

 

Die Wirksamkeit von E-Zigaretten als Hilfsmittel für eine Reduktion des Tabakkonsums ist bisher noch nicht wissenschaftlich erwiesen

Längsschnittstudien zur E-Zigarette als Hilfsmittel zum Rauchstopp und zur Reduzierung des Zigarettenkonsums zeigen widersprüchliche Ergebnisse. Betont wird jeweils die unzureichende Datenlage.
Bisherige Studien lassen befürchten, dass der unvollständige Umstieg (dualer Konsum mit Tabakzigaretten) die Regel zu sein scheint.