Gesundheitsgefahr durch Shishas

Die zurzeit beliebte Wasserpfeife (bekannt als Shisha) birgt mehr Gefahren als gedacht:

Für Wasserpfeifenraucher, die zwei bis drei Tabakköpfe pro Tag rauchen, bestehen nach heutigem Kenntnisstand ähnliche gesundheitliche Risiken wie für Zigarettenraucher. Dies gilt insbesondere bei Shishas, die Tabak enthalten. Aber selbst Shishas ohne Tabak sind nicht ungefährlich, weil sie Inhaltsstoffe wie Aromatische Amine (PAA), Feuchthaltemittel wie Glycerin und 1,2-Propandiol sowie Carbonyle enthalten und Shishas länger und intensiver inhaliert werden.

Darüber hinaus entsteht durch das Verbrennen der Inhaltsstoffe beim Rauchen Kohlenmonoxid, das nicht nur für die Konsumenten, sondern auch für Passivraucher schädlich ist. Im vergangenen Jahr mussten beispielsweise über 40 Patienten allein im Universitätsklinikum Düsseldorf aufgrund einer Kohlenmonoxidvergiftung behandelt werden.

Das Problem: zu wenig Sauerstoff im Raum

Durch den Betrieb der Wasserpfeifen (egal ob mit oder ohne Tabak) entsteht ein geruch- und geschmackloses Gas:  Kohlenmonoxid.

Dieses kann nur mit ausreichend Sauerstoff zu dem für den Körper weniger schädlichen Kohlendioxid umgewandelt werden. Wenn jedoch zu wenig oder kein Sauerstoff vorhanden ist, sammelt sich das Kohlenmonoxid im Raum an und wird zu einer ernstzunehmenden Gesundheitsgefahr. Typische Symptome sind Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstlosigkeit. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Ersticken kommen.  

Die Lösung: Frischluft und Kohlenmonoxidwarnmelder

Ein Kohlenmonoxidwarnmelder kann Leben retten. Aber auch ein geöffnetes Fenster oder eine offene Tür, welche für eine gute Sauerstoffzufuhr sorgen, sind beim Rauchen in einer Shisha-Bar ein MUSS.